Ich freue mich, seit der Spielzeit 2017/18 festes Ensemblemitglied am Theater Krefeld und Mönchengladbach zu sein.

Vorstellungstermine


EröffnungsPremiere  2018/19

Der Meister und Margarita

Nach dem Roman von Michail Bulgakow

Dramatisiert von Zara Antonyan

Premiere am 15. September 2018 in Mönchengladbach

Fotos: Matthias Stutte

 

Der Meister und Margarita gilt neben Doktor Schiwago als der größte russische Roman des zwanzigsten Jahrhunderts. Michail Bulgakow schrieb zwölf Jahre lang an diesem russischen Faust-Roman, von 1928 bis zu seinem Tod im Frühjahr 1940. Virtuos verknüpft Bulgakow drei verschiedene Handlungen und springt dabei behände jeweils über zweitausend Jahre hinweg.

Im Moskau der dreißiger Jahre treibt der Teufel höchst selbst sein Unwesen, in Gestalt des Gelehrten Woland (ein Teufelsname, den Goethe im Faust gebraucht) und seiner wüsten Viererbande. Parallel zu dieser Groteske entfaltet sich die tragische Liebesgeschichte zwischen dem stets nur ‚Meister’ genannten Schriftsteller und seiner Geliebten Margarita. Aus Moskau schwenkt Bulgakow immer wieder in das Jerusalem des 1. Jahr-hunderts hinüber und lässt den ‚Meister’ von Pontius Pilatus und dessen folgenschwerer Begegnung mit dem seltsamen Philosophen und Wanderprediger Jeschua erzählen.

 

Regie: Zara Antonyan

Bühne: Dirk Seesemann

Kostüm: Petra Wilke

Video- und Musikkonzept: Stephen Ochsner

Dramaturgie: Martin Vöhringer

 

Besetzung:

Esther Keil (Schauspielerin im roten Kleid),

Henning Kallweit (Iwan Besdomny / Levi Matthäus),

Michael Ophelders (Berlioz / Kaiphas / Poplawski / Bengalski),

Carolin Schupa (Hella / Nisa / Krankenschwester),

Bruno Winzen (Korowjew / Marcus Rattenschlächter / Arzt / Mörder),

Paul Steinbach (Woland / Afranius),

Philipp Sommer (Asasello / Jeschua / Arzt / Mörder),

Adrian Linke (Pontius Pilatus / Meister),

Ronny Tomiska (Lichodejew / Baron Maigel / Judas),

Vera Maria Schmidt (Margarita),

Alla Bond / Marireau Mühlen (Annuschka / Frieda)

 

 Vorstellungstermine s.o. im Kalender


Die Räuber

Schauspiel von Friedrich Schiller [1759 - 1805]

Premiere am 19. Januar 2019 Theater Mönchengladbach

Premiere am 28. April 2018 Theater Krefeld

Ein Vater und zwei Söhne, beide radikal.
Während Karl mit einer Bande raubend und mordend durch die deutschen Lande zieht, intrigiert Franz solange gegen den Vater, bis dieser ihn, bevor er entkräftet zusammenbricht, verstößt. Franz erklärt den alten Moor kurzerhand für tot und setzt sein Intrigenspiel skrupellos fort. Jetzt ist Amalia, die Geliebte des Bruders, sein Ziel. Als Karl wieder auftaucht, nimmt die tödliche Tragödie, die vor ihm nicht Halt macht, ihren Lauf.

Friedrich Schillers wortgewaltiges Jugendwerk von 1781 über zwei radikale Vertreter der bürgerlichen Aufklärung in einer komprimierten, zeitgemäßen Textfassung.

 

Regie: Matthias Gehrt

Bühne: Gabriele Trinczek

Kostüm: Petra Wilke

Dramaturgie: Thomas Blockhaus

 

Besetzung:

Joachim Henschke (Graf von Moor),

Henning Kallweit (Franz, Schwarz, Schufterle),

Philipp Sommer (Karl),

Vera Maria Schmidt (Amalia, Roller, Razmann),

Adrian Linke (Spiegelberg),

Ronny Tomiska (Schweizer, Hermann, Daniel)

 

 

Presse

 

"Es ist ein berauschender Abend [...] Die Schauspieler agieren bei ihren Charakterwechseln so genau wie ein Schweizer Uhrwerk.

 

Amalia (Vera Maria Schmidt) kämpft als Ritterin der Liebe auf verlorenem Posten. Alles, woran sie glaubt, ist ihr längst entglitten. Den Moment dieser Erkenntnis zelebriert Schmidt fragil und innig.

 

Die Akteure sind großartig: Die Menschen und Schicksale auf der Bühne berühren. Langen Beifall und standing ovations spendete das Publikum für Ensemble und Inszenierungsteam."

RP online

 

 Vorstellungstermine s.o. im Kalender


Aus der Zeit fallen

David Grossman
dramatisiert von Orit Gal und Dedi Baron | unter Verwendung der Übersetzung von Anne Birkenhauer

Premiere am 24. Mai 2018 in Krefeld (Fabrik Heeder)

Premiere am 2. Februar 2018 Mönchengladbach (Studio)

 

Nach „dort“ kann man nicht gehen, sagt die Frau. Aber der Mann will nach „dort“, zu seinem toten Sohn. Nach fünf Jahren des Schweigens hält er es nicht mehr aus, er muss nach dort, an die Grenze. Er verlässt das Haus und zieht in Kreisen um die Stadt. Andere Menschen, die auch ein Kind verloren haben, schließen sich ihm an. Sie sind auf der Suche nach dem verlorenen Leben, wie auch der Schreiber, der ihr Schicksal teilt. Es fehlen ihm die Worte, aber ins Leben, so spürt er, kann er doch nur zurückfinden, wenn er die Worte wiederfindet, die Worte für das Unsagbare, was ihm passiert ist.

 

Aus der Zeit fallen ist ein bewegender Text und das persönlichste Buch des israelischen Schriftstellers David Grossman. Er schrieb es einige Jahre nach dem Tod seines Sohnes im Libanonkrieg 2006. Es ist Totenklage und Hymnus auf das Leben zugleich.

 

Dedi Baron gehört zu den herausragenden Theaterregisseurinnen Israels. Seit Ende der 1990er Jahre inszeniert sie regelmäßig am Nationaltheater Habimah, am Cameri und am Beit Lessin Theater in Tel Aviv.
Stipendien der britischen Botschaft und des Goethe-Instituts führten sie nach London und Berlin. Seit 2006 ist sie Professorin für Regie an der Fakultät für Theater der Universität Tel Aviv. In Deutschland hat sie unter anderem für das Theater Kiel, die Schaubühne Berlin und das Düsseldorfer Schauspielhaus gearbeitet. Aus der Zeit fallen ist ihre erste Inszenierung für das Theater.

 

Regie: Dedi Baron

Bühne: Gabriele Trinczek

Kostüm: Kirsten Dephoff

Dramaturgie: Martin Vöhringer

 

Besetzung:

Bruno Winzen (Mann),

Eva Spott (Frau),

Felix Banholzer (Schuster),

Vera Maria Schmidt (Hebamme),

Joachim Henschke (Zentaur)

 

Presse

 

"Mit einem starken Ausdruckstanz vermitteln die Hebamme (Vera Maria Schmidt) und der Schuster (Felix Banholzer) ihre Gefühle auf der Bühne. Kraftvoll lassen sie sich immer wieder ineinander fallen, über den Tisch hinüber, oder unter dem Tisch verbunden. Verzweiflung, Schmerz, aber auch die enge Zusammengehörigkeit der beiden wird deutlich.  [...] Mit unglaublich vielen Emotionen und Echtheit vermitteln die Schauspieler den unendlichen Schmerz, und holen das Publikum so ab."

RP online

 

"Ein ungemein berührender, sinnlicher Abend, der eine der Grundfragen des Lebens thematisiert."

"Anrührend, bewegend, ergreifend."

"Ein außergewöhnliches Theatererlebnis mit einem exzellenten Ensemble, das den unendlichen Schmerz und all die mit dem Tod verbundenen Emotionen intensivst vermittelt.  Man sollte es nicht versäumen!"

theaterpur.net

 

Vorstellungstermine s.o. im Kalender


Antigone

Tragödie von Sophokles

Aus dem Griechischen von Peter Krumme

Premiere am 29. September 2018 Theater Krefeld

Premiere am 24. November 2017 Theater Mönchengladbach

 

Ödipus’ Söhne, Polyneikes und Eteokles, haben sich im Kampf um Theben gegenseitig getötet. Als neuer Herrscher verfügt Kreon, dass Polyneikes, der den Stadtstaat mit seinen Truppen unterwerfen wollte, nicht bestattet werden darf. Antigone, die Schwester der toten Brüder, ist entsetzt.
Weder die von Kreon angedrohte Todesstrafe noch Warnungen ihrer Schwester Ismene können Antigone beirren: Sie beruft sich auf das göttliche Gesetz, das die Ehrung des Toten verlangt und über jeglichem von Menschen erlassenen Gesetz zu stehen habe. Im Staub vor den Toren der Stadt vollzieht Antigone das Totenritual an der Leiche ihres Bruders – voll Überzeugung, das Richtige zu tun.

Kreon, der ebenfalls keinen Zweifel an seiner Entscheidung hat, bestraft seine Nichte Antigone unbarmherzig: Sie soll lebendig in ein Felsengrab eingeschlossen werden. Doch die Stimmung in Theben wendet sich zugunsten von Antigone, und der blinde Seher Teiresias warnt Kreon vor dem Zorn der Götter, der sich schon bald durch eine Kette von Selbstmorden offenbart.

Sophokles schrieb über 120 Bühnenwerke, von denen nur sieben Tragödien und ein Satyrspiel die Jahrtausende überlebt haben. Drei dieser Dramen – König Ödipus, Ödipus auf Kolonos und Antigone – beleuchten das Schicksal des Königshauses von Theben in mythischer Vorzeit. Die darin aufgeworfenen Fragen nach dem Kreislauf von Schuld und Sühne, nach Recht und Unrecht, nach Legitimation, menschlicher Fehlbarkeit und dem Ringen um Selbsterkenntnis sind auch nach über zweitausend Jahren noch aktuell und haben ihre Dringlichkeit nicht verloren.

 

Regie: Matthias Gehrt

Bühne: Gabriele Trinczek

Kostüm: Petra Wilke

Dramaturgie: Thomas Blockhaus

Musik: Jörg Ostermayer

 

Besetzung:

Vera Maria Schmidt (Antigone),

Anna Pircher (Ismene),

Joachim Henschke (Kreon),

Adrian Linke (Wächter),

Henning Kallweit (Haimon),

Eva Spott (Teiresias und Eurydike),

Paul Steinbach (Bote),

Melina Mänz (Trauernde),

Michael Ophelders (Chor der thebanischen Alten)

 

 

Presse

 

"Antigone - schön, mutig, ungehorsam
Joachim Henschke (König Kreon) und Vera Maria Schmidt (Antigone) - werden frenetisch bejubelt. Zurecht!"

RP online

 

"Vera Maria Schmidt hat als Antigone ihre erste große Rolle im Ensemble. Sie wirft sich hinein mit allem, was sie hat, und erntet viel Applaus."

Aachener Zeitung

 

ab 2018/2019 in Krefeld

Vorstellungstermine s.o. im Kalender


Deine Liebe ist Feuer (DEA)

Im Rahmen der Reihe Außereuropäisches Theatervon Mudar Alhaggi
aus dem Arabischen von Sandra Hetzl und Nicola Abbas

Premiere am 27. Oktober 2018 in Mönchengladbach (Studio)

Premiere am 15. September 2017 in Krefeld (Fabrik Heeder)

 Fotos: Matthias Stutte

 

Die Front des syrischen Krieges ist nah an die kleine Wohnung gerückt, die sich Hala und Rand in Damaskus teilen. Die beiden jungen Frauen sind aufs Überleben, auf ein ‚irgendwie Durchkommen‘  eingestellt, und wie eine Endlosschleife geistert Hobak Nar – Deine Liebe ist Feuer, eine ägyptische Herzschmerz-Schnulze aus den 1960er Jahren, durch ihre Köpfe.

Als Hala ihrer Freundin anvertraut, dass sie Syrien verlassen und nach Deutschland fliehen will. Rand würde nur unter einer Bedingung fliehen: wenn ihr Freund Khaldoun, der Soldat in Assads Armee ist, mitkommt. Doch als Khaldoun von den Plänen hört, wird klar, er hat Angst zu desertieren – Angst um seine Familie, Angst um sein Leben. Mitten im heftigen Streit der drei über ihre unsichere Zukunft mischt sich der Autor des Stückes in die Geschichte ein. Seine von ihm selbst erschaffenen Figuren bedrängen ihn, wollen Auskunft wie es weiter gehen soll, denn er ist schon auf der anderen Seite, lebt in einem deutschen Flüchtlingslager. Doch auch der Autor hat keine Antworten, ist selbst orientierungslos und ebenso gefangen im Warten wie seine Protagonisten. Alle sind verstrickt in ihre Ängste und hoffen auf ein gutes Ende.

Autor, Dramaturg und Kulturaktivist Mudar Alhaggi wurde 1981 in  Syrien geboren. Schon während seines Studiums der Theaterwissenschaften am Damaszener Konservatorium für Dramatische Künste schrieb er zahlreiche Filmdrehbücher und Theaterstücke, von denen mehrere in Europa aufgeführt wurden, z. B. When Farah Cries.

Regisseur Rafat Alzakout wurde 1977 in Damaskus /Syrien geboren und erwarb 2003 seinen Abschluss als Schauspieler am Damaszener Konservatorium für Dramatische Künste. In Syrien und im Libanon inszenierte er sowohl zeitgenössische syrische als auch klassische internationale Stücke. 2015 gewann er mit seinem Dokumentarfilm Home den Marseille Esperance Preis des FID Marseille Festivals und 2016 den Großen Preis des Filmfestivals von Tetouan in Marokko.

Mudar Alhaggi und Rafat Alzakout leben seit ihrer Flucht aus Syrien in Berlin und arbeiten europaweit.

 

Regie: Rafat Alzakout

Bühne und Kostüm: Lydia Merkel

Viedeoart: Carola Schmidt, Juma Hamdo

Dramaturgie: Thomas Blockhaus

 

Besetzung:

Adrian Linke (Der Autor),

Vera Maria Schmidt (Rand),

Carolin Schupa (Hala),

Philipp Sommer (Khaldoun)

Presse

 

"Alhaggi hat es geschafft, ein Stück über den Krieg zu schreiben, ohne dessen blutige Fratze reißerisch auszustellen. Stattdessen zeigt er, wie sich der Krieg lähmend über das Leben ausbreitet, wie junge Menschen aus der Zeit fallen, ihre Entwicklung gehemmt wird. Viel Applaus gab es in der Heeder für das homogen und psychologisch genau agierende Ensemble und für ein Stück, das sich seinem Thema auf subtile Weise nähert."

WZ Krefeld

 

"Carolin Schupa, Vera Maria Schmidt, Philipp Sommer und Adrian Linke lieferten ein berührendes Kammerspiel [...] Schmidt und vor allem Schupa geben hier ein so frisches Debüt und gehen so ganz in ihren Charakteren auf, dass man sich auf weitere Rollen freut. [...] Unbedingt sehenswert."

RP Krefeld

 

ab 2018/2019 in Mönchengladbach (Studio)

Vorstellungstermine s.o. im Kalender


Wir sind Borussia

Die Borussia-Revue

Ja, wir schwören Stein und Bein auf die Elf vom Niederrhein,
Borussia unser Dream-Team, denn Du bist unser Verein!

 

Endlich! Die Borussia-Revue ist da! Live in Krefeld.
Moderiert von ‚Delling und Netzer’, dem schon klassisch gewordenen Kommentatorengespann, werden die alten Zeiten des Mönchengladbacher Fußballs wieder lebendig: Von Berti Vogts über Stefan Effenberg bis zu Lothar Matthäus, die, wie viele andere auch, den Grundstein ihrer Karriere bei Borussia Mönchengladbach legten. Kaum etwas Anderes bringt hierzulande die Emotionen so zum Kochen wie Fußball. So auch in der Borussia-Klause der Fohlenelf, als vor dem Heimspiel gegen Köln der Geißbock Hennes – das Maskottchen des FC Köln – verschwindet!
Von ‚Fußball verbindet’ kann zwischen den ehemaligen Freunden Siggi, Rudi, Schicki und Horst sowieso nicht mehr die Rede sein. Denn Horst und seine Tochter Lena sind Köln-Fans geworden. Schlimmeres gibt es für die Gladbach-Fans nicht! Und dann verliebt sich auch noch der Sohn des Fanclub-Präsidenten in Lena und steht somit der Entführung des berühmten Geißbocks im Wege …
Werden Freundschaft, Liebe und die Borussia dennoch siegen?

Exklusiv für das Gemeinschaftstheater Krefeld Mönchengladbach wurde Wir sind Borussia von Schauspieler und Theaterproduzent

und dem Kabarettisten und Regisseur Martin Maier-Bode geschrieben. Liebevoll und bisweilen tragikomisch erzählen sie von den Sorgen, Nöten und Freuden der Borussia-Fans und, mit viel Musik und Humor, ein Stück Vereinsgeschichte des VfL.

Das Schauspielensemble des Gemeinschaftstheaters und die allseits bekannte Live-Band um Willi Haselbek, unterstützt von sechs Tänzerinnen in vielen verschiedenen Rollen präsentieren eine große Fußball-Show im Theater – nicht nur für Borussia-Fans!

Regie: Martin Maier-Bode

Produzent, Video: Tobias Wessler

Musikalische Leitung: Willi Haselbek

Choreographie: George Giraldo

Ausstattung: Udo Hesse

Dramaturgie: Barbara Kastner, Thomas Blockhaus

 

Besetzung: Adrian Linke, Paul Steinbach, Ronny Tomiska, Michael Ophelders, Philipp Sommer, Vera Maria Schmidt, Joachim Henschke, Anna Pircher, Esther Keil, Bruno Winzen, Christopher v.u.z. Lerchenfeld; Tanz: Alla, Bondarevskaya, Alina Doppert, Christine Lauter, Gianna Metzer, Melina Mänz, Marireau Mühlen, Kathrin Scharfhausen, Jennifer Weidner

 

Vorstellungstermine s.o. im Kalender



TV

14. Januar 2017  | 23.25 Uhr | BR | "Global Player - Wo wir sind isch vorne"  

1. November 2016 | 22.45 Uhr | ARD | "Global Player - Wo wir sind isch vorne"

 


Funk

 7. Januar 2017 | 10.05 Uhr, 19.20 Uhr | SWR2 | Klappstuhllesung | "Eine Bitte" von N. Somalvico | Regie: Ulrich Lampen

 3. Januar 2017 | 19.20 Uhr | SWR2 | "Schalldämpfer-Melodie" | Hörspiel Teil 2 | Regie: Ulrich Lampen

27. Dezember 2016 | 19.20 Uhr | SWR2 | "Schalldämpfer-Melodie" | Hörspiel Teil 1 | Regie: Ulrich Lampen13. Dezember 2016 | 10.05 Uhr, 19.20 Uhr | SWR2 | Klappstuhllesung | "Dickicht" von J. Sonnentag | Regie: Ulrich Lampen

 

 



Abgespielt

Das tagebuch der Anne Frank

"Voller Leben: Ulrich Cyran inszeniert "Das Tagebuch der Anne Frank" als sehenswertes Monodrama in Bad Vilbel"   - FAZ    

Burgfestspiele Bad Vilbel 2017

 

Regie: Ulrich Cyran | Ausstattung: Dorothea Mines

Besetzung: Vera Maria Schmidt (Anne Frank) und Vassily Dück (am Akkordeon)

 

Presse

                "Ein kleiner Geniestreich mit einer wunderbaren Schauspielerin und einem dezenten Akkordeonspieler. (...) Die Neugier auf ihr Leben als Frau grundiert diese Inszenierung. Einsam hat sie sich aber schon vor der Pubertät gefühlt. Deshalb ernennt sie ihr Tagebuch zur Freundin. (...) Anne rebelliert und rettet sich in die Clownerie: "hinter einen Witz". (...) Aber davor macht sie deutlich, wie viel Leben in diesem Mädchen steckt. Das Kartoffelschälen wird zu einem grotesken Ritual, bei dem die Schauspielerin blitzschnell die Rollen wechselt. Aus dem stupiden Einfüllen von Brühsoßenpulver macht sie ebenfalls eine skurrile Nummer. Mit solchen Nonsense-Momenten zeigt sie, wie Menschen zu Puppen, also Dingen, herabgewürdigt werden. Und dann die Angst. Als fremde Schritte hörbar werden, klebt Anne panisch an der Palettenwand zwischen glühenden Leuchtern. Cyran hat eindringliche Bilder gefunden, und Schmidt verkörpert sie glaubhaft."

FAZ

 

"Für die Schauspielerin Vera Maria Schmidt eine herausfordernde Gratwanderung und schauspielerische wie physische Glanzleistung. In der rund 70 Minuten dauernden Präsenz auf der kleinen Bühne im Gewölbekeller der Wasserburg, begleitet nur von dem Akkordeonspieler Vassily Dück, gelingt es Schmidt, die wechselhaften Stimmungen einer pubertierenden Jugendlichen in Monologen zwischen Ohnmacht und Aufbegehren, Sehnsüchten und Wünschen und dem herannahenden Unheil der Naziverbrechen brillant aufzufächern."

Frankfurter Neue Presse

 

"Berührend und aufwühlend gestaltet Vera Maria Schmidt das Ein-Frau-Stück »Das Tagebuch der Anne Frank« im Theaterkeller. Vassily Dück untermalt die Szenen mit Akkordeonmelodien. Beeindruckend füllt Vera Maria Schmidt die Texte von Anne Frank mit Leben. Sie spielt eine lebendige, fröhliche Jugendliche, die aber auch nachdenklich, wütend und ängstlich ist und mit der Zeit reifer und nachdenklicher wird. In einigen Szenen spielt sie weitere Personen, die von Anne Frank detailreich beschrieben werden. (...) Die Inszenierung von »Das Tagebuch der Anne Frank« berührt, sie beschäftigt noch lange nach der Vorstellung. An einer Stelle sagt Anne Frank: »Ich will weiterleben, auch nach meinem Tod.«"

Gießener Allgemeine/ Wetterauer Zeitung

 

"Die Inszenierung von »Das Tagebuch der Anne Frank« ist bewegend, aber nicht bedrückend. (...) schwach bestrahlten Burgverhau, in dem Vera Maria Schmidt uns die wechselnden Stimmungen des eingesperrten Mädchens glaubhaft miterleben lässt. Und den sie herrlich zu beleben weiß (...) Begleitet wird die beeindruckende Absolventin der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst von den sensiblen Improvisationen des Frankfurter Akkordeonisten Vassily Dück (...) Eine beeindruckende Inszenierung mit zwei großartigen Interpreten, die weit mehr als nur ein Jugendstück ist."

Strandgut - Das Kulturmagazin

Fotos: Hans-Jörg Rindsberg

Er ist wieder da

Bühnenfassung nach dem Roman von T. Vermes von Ulrich Cyran

Burgfestspiele Bad Vilbel 2017

Fotos: Hans-Jörg Rindsberg

 

Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin Mitte. Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? All das und mehr...

 

Regie: Ulrich Cyran | Ausstattung: Nathalie Meyer

Besetzung: Matze Vogel (Er) und Vera Maria Schmidt (diverse Rollen)

 

Presse

                    "Hitler als Witzfigur? Die Fallhöhe des Kabarettstücks „Er ist wieder da“ ist hoch - doch bei den Burgfestspielen setzt die wieder
aufgenommene Inszenierung nicht nur auf Geschichts-Gags, sondern auch auf Humor, der im Halse steckenbleibt."
  
"Als weiblicher Gegenpart meistert Vera Maria Schmidt tapfer eine ganze Gefühlspalette jener Charaktere, die dem Wiedergänger mal lässig, mal berechnend oder auch mitleidsvoll gegenübertreten."

Frankfurter Neue Presse



Die Maus, die brüllte

Württembergische Landesbühne Esslingen 2016/17

Fotos: Patrick Pfeiffer | Video: Annika Pinske

 

Regie: Falk Rößler

Bühne und Kostüm: Susanne Kudielka

Video: Annika Pinske

 

Besetzung: 

Stephanie Biesolt, Frank Ehrhardt, Ognjen Koldzic, Marietta Meguid, Nina Mohr, Oliver Moumouris, Franziska Maria Pößl, Vera Maria Schmidt, Florian Stamm und Martin Theuer

 

Dysmorphomanie

Staatstheater Stuttgart 2015/16

Fotos: Julian Marbach

von Vladimir Sorokin   (aus dem Russischen von Peter Urban)

 

Regie: Wolfgang Michalek
Bühne: Julian Marbach
Kostüme: Sara Kittelmann
Dramaturgie: Bernd Isele

Besetzung:
Mattea Cavic, Ognjen Koldzic, Simon Mazouri, Viktoria Miknevich, Mark Ortel,

Franziska Maria Pößl, Vera Maria Schmidt