Spielzeit 2017/18

Ich freue mich, seit der Spielzeit 2017/18 festes Ensemblemitglied am Theater Krefeld und Mönchengladbach zu sein.

Deine Liebe ist Feuer (DEA)

Im Rahmen der Reihe Außereuropäisches Theater

 

von Mudar Alhaggi
aus dem Arabischen von Sandra Hetzl und Nicola Abbas

 

Die Front des syrischen Krieges ist nah an die kleine Wohnung gerückt, die sich Hala und Rand in Damaskus teilen. Die beiden jungen Frauen sind aufs Überleben, auf ein ‚irgendwie Durchkommen‘  eingestellt, und wie eine Endlosschleife geistert Hobak Nar – Deine Liebe ist Feuer, eine ägyptische Herzschmerz-Schnulze aus den 1960er Jahren, durch ihre Köpfe.

Als Hala ihrer Freundin anvertraut, dass sie Syrien verlassen und nach Deutschland fliehen will. Rand würde nur unter einer Bedingung fliehen: wenn ihr Freund Khaldoun, der Soldat in Assads Armee ist, mitkommt. Doch als Khaldoun von den Plänen hört, wird klar, er hat Angst zu desertieren – Angst um seine Familie, Angst um sein Leben. Mitten im heftigen Streit der drei über ihre unsichere Zukunft mischt sich der Autor des Stückes in die Geschichte ein. Seine von ihm selbst erschaffenen Figuren bedrängen ihn, wollen Auskunft wie es weiter gehen soll, denn er ist schon auf der anderen Seite, lebt in einem deutschen Flüchtlingslager. Doch auch der Autor hat keine Antworten, ist selbst orientierungslos und ebenso gefangen im Warten wie seine Protagonisten. Alle sind verstrickt in ihre Ängste und hoffen auf ein gutes Ende.

Autor, Dramaturg und Kulturaktivist Mudar Alhaggi wurde 1981 in  Syrien geboren. Schon während seines Studiums der Theaterwissenschaften am Damaszener Konservatorium für Dramatische Künste schrieb er zahlreiche Filmdrehbücher und Theaterstücke, von denen mehrere in Europa aufgeführt wurden, z. B. When Farah Cries.

Regisseur Rafat Alzakout wurde 1977 in Damaskus /Syrien geboren und erwarb 2003 seinen Abschluss als Schauspieler am Damaszener Konservatorium für Dramatische Künste. In Syrien und im Libanon inszenierte er sowohl zeitgenössische syrische als auch klassische internationale Stücke. 2015 gewann er mit seinem Dokumentarfilm Home den Marseille Esperance Preis des FID Marseille Festivals und 2016 den Großen Preis des Filmfestivals von Tetouan in Marokko.

Mudar Alhaggi und Rafat Alzakout leben seit ihrer Flucht aus Syrien in Berlin und arbeiten europaweit.

 

Regie: Rafat Alzakout

Bühne und Kostüm: Lydia Merkel

Viedeoart: Carola Schmidt, Juma Hamdo

Dramaturgie: Thomas Blockhaus

 

Besetzung: Adrian Linke, Vera Maria Schmidt, Carolin Schupa, Philipp Sommer

Presse

 

"Alhaggi hat es geschafft, ein Stück über den Krieg zu schreiben, ohne dessen blutige Fratze reißerisch auszustellen. Stattdessen zeigt er, wie sich der Krieg lähmend über das Leben ausbreitet, wie junge Menschen aus der Zeit fallen, ihre Entwicklung gehemmt wird. Viel Applaus gab es in der Heeder für das homogen und psychologisch genau agierende Ensemble und für ein Stück, das sich seinem Thema auf subtile Weise nähert."

WZ Krefeld

 

"Carolin Schupa, Vera Maria Schmidt, Philipp Sommer und Adrian Linke lieferten ein berührendes Kammerspiel [...] Schmidt und vor allem Schupa geben hier ein so frisches Debüt und gehen so ganz in ihren Charakteren auf, dass man sich auf weitere Rollen freut. [...] Unbedingt sehenswert."

RP Krefeld

 

Termine

15. September 2017 | Freitag | 20 Uhr | in Krefeld | Fabrik Heeder | Premiere

16. September 2017 | Samstag | 20 Uhr | in Krefeld | Fabrik Heeder

30. September 2017 | Samstag | 20 Uhr | in Krefeld | Fabrik Heeder

26. Oktober 2017 | Donnerstag | 20 Uhr | in Krefeld | Fabrik Heeder

31. Oktober 2017 | Dienstag | 20 Uhr | in Krefeld | Fabrik Heeder

11. November 2017 | Samstag | 20 Uhr | in Krefeld | Fabrik Heeder

19. November 2017 | Sonntag | 20 Uhr | in Krefeld | Fabrik Heeder

30. Dezember 2017 | Samstag | 20 Uhr | in Krefeld | Fabrik Heeder

Wir sind Borussia

Die Borussia-Revue

Ja, wir schwören Stein und Bein auf die Elf vom Niederrhein,
Borussia unser Dream-Team, denn Du bist unser Verein!

 

Endlich! Die Borussia-Revue ist da! Live in Krefeld.
Moderiert von ‚Delling und Netzer’, dem schon klassisch gewordenen Kommentatorengespann, werden die alten Zeiten des Mönchengladbacher Fußballs wieder lebendig: Von Berti Vogts über Stefan Effenberg bis zu Lothar Matthäus, die, wie viele andere auch, den Grundstein ihrer Karriere bei Borussia Mönchengladbach legten. Kaum etwas Anderes bringt hierzulande die Emotionen so zum Kochen wie Fußball. So auch in der Borussia-Klause der Fohlenelf, als vor dem Heimspiel gegen Köln der Geißbock Hennes – das Maskottchen des FC Köln – verschwindet!
Von ‚Fußball verbindet’ kann zwischen den ehemaligen Freunden Siggi, Rudi, Schicki und Horst sowieso nicht mehr die Rede sein. Denn Horst und seine Tochter Lena sind Köln-Fans geworden. Schlimmeres gibt es für die Gladbach-Fans nicht! Und dann verliebt sich auch noch der Sohn des Fanclub-Präsidenten in Lena und steht somit der Entführung des berühmten Geißbocks im Wege …
Werden Freundschaft, Liebe und die Borussia dennoch siegen?

Exklusiv für das Gemeinschaftstheater Krefeld Mönchengladbach wurde Wir sind Borussia von Schauspieler und Theaterproduzent

und dem Kabarettisten und Regisseur Martin Maier-Bode geschrieben. Liebevoll und bisweilen tragikomisch erzählen sie von den Sorgen, Nöten und Freuden der Borussia-Fans und, mit viel Musik und Humor, ein Stück Vereinsgeschichte des VfL.

Das Schauspielensemble des Gemeinschaftstheaters und die allseits bekannte Live-Band um Willi Haselbek, unterstützt von sechs Tänzerinnen in vielen verschiedenen Rollen präsentieren eine große Fußball-Show im Theater – nicht nur für Borussia-Fans!

 

Regie: Martin Maier-Bode

Produzent, Video: Tobias Wessler

Musikalische Leitung: Willi Haselbek

Choreographie: George Giraldo

Ausstattung: Udo Hesse

Dramaturgie: Barbara Kastner, Thomas Blockhaus

 

Besetzung: Adrian Linke, Paul Steinbach, Ronny Tomiska, Michael Ophelders, Philipp Sommer, Vera Maria Schmidt, Joachim Henschke, Anna Pircher, Esther Keil, Bruno Winzen, Christopher v.u.z. Lerchenfeld; Tanz: Alla, Bondarevskaya, Alina Doppert, Christine Lauter, Gianna Metzer, Melina Mänz, Marireau Mühlen, Kathrin Scharfhausen, Jennifer Weidner

Termine

23. September 2017 | Samstag | 19.30 Uhr | Theater Krefeld | Premiere

28. September 2017 | Donnerstag | 19.30 Uhr | Theater Krefeld

29. September 2017 | Freitag | 19.30 Uhr | Theater Krefeld

13. Oktober 2017 | Freitag | 19.30 Uhr | Theater Krefeld

29. Oktober 2017 | Sonntag | 17 Uhr | Theater Krefeld

28. November 2017 | Dienstag | 19.30 Uhr | Theater Krefeld

15. Dezember 2017 | Freitag | 19.30 Uhr | Theater Krefeld

27. Dezember 2017 | Mittwoch | 19.30 Uhr | Theater Krefeld

31. Dezember 2017 | Sonntag | 17 Uhr | Theater Krefeld

10. Januar 2018 | Mittwoch | 19.30 Uhr | Theater Krefeld

20. Januar 2018 | Samstag | 18 Uhr | Theater Krefeld

27. Februar 2018 | Dienstag | 19.30 Uhr | Theater Mönchengladbach

  4. März 2018 | Sonntag | 19.30 Uhr | Theater Mönchengladbach

13. Mai 2018 | Sonntag | 19.30 Uhr | Theater Mönchengladbach

21. Mai 2018 | Montag | 19.30 Uhr | Theater Mönchengladbach


Film

  1. November 2016 | 22.45 Uhr | ARD | "Global Player - Wo wir sind isch vorne" 

14. Januar 2017  | 23.25 Uhr | BR | "Global Player - Wo wir sind isch vorne" 

Funk

13. Dezember 2016 | 10.05 Uhr, 19.20 Uhr | SWR2 | Klappstuhllesung | "Dickicht" von J. Sonnentag | Regie: Ulrich Lampen

27. Dezember 2016 | 19.20 Uhr | SWR2 | "Schalldämpfer-Melodie" | Hörspiel Teil 1 | Regie: Ulrich Lampen

  3. Januar 2017 | 19.20 Uhr | SWR2 | "Schalldämpfer-Melodie" | Hörspiel Teil 2 | Regie: Ulrich Lampen

17. Januar 2017 | 10.05 Uhr, 19.20 Uhr | SWR2 | Klappstuhllesung | "Eine Bitte" von N. Somalvico | Regie: Ulrich Lampen


Abgespielt

Das tagebuch der Anne Frank

"Voller Leben: Ulrich Cyran inszeniert "Das Tagebuch der Anne Frank" als sehenswertes Monodrama in Bad Vilbel"   - FAZ    

 

Regie: Ulrich Cyran | Ausstattung: Dorothea Mines

Mit: Vera Maria Schmidt (Anne Frank) und Vassily Dück (am Akkordeon)

 

Presse

                "Ein kleiner Geniestreich mit einer wunderbaren Schauspielerin und einem dezenten Akkordeonspieler. (...) Die Neugier auf ihr Leben als Frau grundiert diese Inszenierung. Einsam hat sie sich aber schon vor der Pubertät gefühlt. Deshalb ernennt sie ihr Tagebuch zur Freundin. (...) Anne rebelliert und rettet sich in die Clownerie: "hinter einen Witz". (...) Aber davor macht sie deutlich, wie viel Leben in diesem Mädchen steckt. Das Kartoffelschälen wird zu einem grotesken Ritual, bei dem die Schauspielerin blitzschnell die Rollen wechselt. Aus dem stupiden Einfüllen von Brühsoßenpulver macht sie ebenfalls eine skurrile Nummer. Mit solchen Nonsense-Momenten zeigt sie, wie Menschen zu Puppen, also Dingen, herabgewürdigt werden. Und dann die Angst. Als fremde Schritte hörbar werden, klebt Anne panisch an der Palettenwand zwischen glühenden Leuchtern. Cyran hat eindringliche Bilder gefunden, und Schmidt verkörpert sie glaubhaft."

FAZ

 

"Für die Schauspielerin Vera Maria Schmidt eine herausfordernde Gratwanderung und schauspielerische wie physische Glanzleistung. In der rund 70 Minuten dauernden Präsenz auf der kleinen Bühne im Gewölbekeller der Wasserburg, begleitet nur von dem Akkordeonspieler Vassily Dück, gelingt es Schmidt, die wechselhaften Stimmungen einer pubertierenden Jugendlichen in Monologen zwischen Ohnmacht und Aufbegehren, Sehnsüchten und Wünschen und dem herannahenden Unheil der Naziverbrechen brillant aufzufächern."

Frankfurter Neue Presse

 

"Berührend und aufwühlend gestaltet Vera Maria Schmidt das Ein-Frau-Stück »Das Tagebuch der Anne Frank« im Theaterkeller. Vassily Dück untermalt die Szenen mit Akkordeonmelodien. Beeindruckend füllt Vera Maria Schmidt die Texte von Anne Frank mit Leben. Sie spielt eine lebendige, fröhliche Jugendliche, die aber auch nachdenklich, wütend und ängstlich ist und mit der Zeit reifer und nachdenklicher wird. In einigen Szenen spielt sie weitere Personen, die von Anne Frank detailreich beschrieben werden. (...) Die Inszenierung von »Das Tagebuch der Anne Frank« berührt, sie beschäftigt noch lange nach der Vorstellung. An einer Stelle sagt Anne Frank: »Ich will weiterleben, auch nach meinem Tod.«"

Gießener Allgemeine/ Wetterauer Zeitung

 

"Die Inszenierung von »Das Tagebuch der Anne Frank« ist bewegend, aber nicht bedrückend. (...) schwach bestrahlten Burgverhau, in dem Vera Maria Schmidt uns die wechselnden Stimmungen des eingesperrten Mädchens glaubhaft miterleben lässt. Und den sie herrlich zu beleben weiß (...) Begleitet wird die beeindruckende Absolventin der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst von den sensiblen Improvisationen des Frankfurter Akkordeonisten Vassily Dück (...) Eine beeindruckende Inszenierung mit zwei großartigen Interpreten, die weit mehr als nur ein Jugendstück ist."

Strandgut - Das Kulturmagazin

Fotos: Hans-Jörg Rindsberg

Er ist wieder da

Fotos: Hans-Jörg Rindsberg

 

Regie: Ulrich Cyran | Ausstattung: Nathalie Meyer

Mit: Matze Vogel (Er) und Vera Maria Schmidt (diverse Rollen)

 

Bühnenfassung nach dem Roman von T. Vermes von Ulrich Cyran

 

 

Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin Mitte. Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? All das und mehr...

 

 

Presse

                    "Hitler als Witzfigur? Die Fallhöhe des Kabarettstücks „Er ist wieder da“ ist hoch - doch bei den Burgfestspielen setzt die wieder
aufgenommene Inszenierung nicht nur auf Geschichts-Gags, sondern auch auf Humor, der im Halse steckenbleibt."
  
"Als weiblicher Gegenpart meistert Vera Maria Schmidt tapfer eine ganze Gefühlspalette jener Charaktere, die dem Wiedergänger mal lässig, mal berechnend oder auch mitleidsvoll gegenübertreten."

Frankfurter Neue Presse



Die Maus, die brüllte

Württembergische Landesbühne Esslingen 2016/17

Fotos: Patrick Pfeiffer | Video: Annika Pinske

 

Regie: Falk Rößler

Bühne und Kostüm: Susanne Kudielka

Video: Annika Pinske

 

Besetzung: 

Stephanie Biesolt, Frank Ehrhardt, Ognjen Koldzic, Marietta Meguid, Nina Mohr, Oliver Moumouris, Franziska Maria Pößl, Vera Maria Schmidt, Florian Stamm und Martin Theuer

 

Dysmorphomanie

Staatstheater Stuttgart 2015/16

Fotos: Julian Marbach

von Vladimir Sorokin   (aus dem Russischen von Peter Urban)

 

Regie: Wolfgang Michalek
Bühne: Julian Marbach
Kostüme: Sara Kittelmann
Dramaturgie: Bernd Isele

Besetzung:
Mattea Cavic, Ognjen Koldzic, Simon Mazouri, Viktoria Miknevich, Mark Ortel,

Franziska Maria Pößl, Vera Maria Schmidt

Conmedia 2017

Haus der Geschichte in Stuttgart 2017

Am Mittwoch | 18. Januar 2017 | 19 Uhr zu Gast bei der

 

CONMEDIA steht für „content in media“ – Inhalte in den Medien. Die CONMEDIA ist ein Projekt von Studenten der Hochschule der Medien in Stuttgart und befasst sich jedes Jahr mit einem neuen gesellschaftsrelevanten Thema.

Am 18. Januar 2017 präsentieren rund 30 Studenten der Hochschule der Medien die medienpolitische CONMEDIA ab 19 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) im Haus der Geschichte in Stuttgart. In Kooperation mit der Sonderaustellung über Carl Lämmle begeben sich die Studenten und ihre Gäste auf die Spuren von Hollywood, Traumverwirklichung und heutigen Youtube Stars.
Unter dem Titel “Traumfabrik - Life's a movie” werden dabei sowohl die Schattenseiten, als auch der Glamour beleuchtet.