Antigone

Tragödie von Sophokles

Aus dem Griechischen von Peter Krumme

Premiere am 29. September 2018 Theater Krefeld

Premiere am 24. November 2017 Theater Mönchengladbach


 

Ödipus’ Söhne, Polyneikes und Eteokles, haben sich im Kampf um Theben gegenseitig getötet. Als neuer Herrscher verfügt Kreon, dass Polyneikes, der den Stadtstaat mit seinen Truppen unterwerfen wollte, nicht bestattet werden darf. Antigone, die Schwester der toten Brüder, ist entsetzt.
Weder die von Kreon angedrohte Todesstrafe noch Warnungen ihrer Schwester Ismene können Antigone beirren: Sie beruft sich auf das göttliche Gesetz, das die Ehrung des Toten verlangt und über jeglichem von Menschen erlassenen Gesetz zu stehen habe. Im Staub vor den Toren der Stadt vollzieht Antigone das Totenritual an der Leiche ihres Bruders – voll Überzeugung, das Richtige zu tun.

Kreon, der ebenfalls keinen Zweifel an seiner Entscheidung hat, bestraft seine Nichte Antigone unbarmherzig: Sie soll lebendig in ein Felsengrab eingeschlossen werden. Doch die Stimmung in Theben wendet sich zugunsten von Antigone, und der blinde Seher Teiresias warnt Kreon vor dem Zorn der Götter, der sich schon bald durch eine Kette von Selbstmorden offenbart.

Sophokles schrieb über 120 Bühnenwerke, von denen nur sieben Tragödien und ein Satyrspiel die Jahrtausende überlebt haben. Drei dieser Dramen – König Ödipus, Ödipus auf Kolonos und Antigone – beleuchten das Schicksal des Königshauses von Theben in mythischer Vorzeit. Die darin aufgeworfenen Fragen nach dem Kreislauf von Schuld und Sühne, nach Recht und Unrecht, nach Legitimation, menschlicher Fehlbarkeit und dem Ringen um Selbsterkenntnis sind auch nach über zweitausend Jahren noch aktuell und haben ihre Dringlichkeit nicht verloren.

 

Regie: Matthias Gehrt

Bühne: Gabriele Trinczek

Kostüm: Petra Wilke

Dramaturgie: Thomas Blockhaus

Musik: Jörg Ostermayer

 

Besetzung:

Vera Maria Schmidt (Antigone),

Anna Pircher (Ismene),

Joachim Henschke (Kreon),

Adrian Linke (Wächter),

Henning Kallweit (Haimon),

Eva Spott (Teiresias und Eurydike),

Paul Steinbach (Bote),

Melina Mänz (Trauernde),

Michael Ophelders (Chor der thebanischen Alten)

 

 

Presse

 

"Antigone - schön, mutig, ungehorsam
Joachim Henschke (König Kreon) und Vera Maria Schmidt (Antigone) - werden frenetisch bejubelt. Zurecht!"

RP online

 

"Vera Maria Schmidt hat als Antigone ihre erste große Rolle im Ensemble. Sie wirft sich hinein mit allem, was sie hat, und erntet viel Applaus."

Aachener Zeitung